Ausflug 2013

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LadenBistro – Ausflug 21.8.2013

Besammlung um 8.30h beim Robert Walser Platz, bequeme Kleidung, Regenschutz und gute Laune mitnehmen – mehr wurde uns nicht verraten. Dem Trinkgeld-Sparschweinchen ging es an den Kragen… nein, keine Angst, es wurde nicht gemetzget, nur geleert! Schliesslich brauchen wir es noch für den Ausflug  im nächsten Jahr! ;-)

43 MitarbeiterInnen folgten der Einladung von Claudia. Herrliches Spätsommerwetter versprach einen herrlichen Tag. Es ging pünktlich los, unser Chauffeur vom Funi-Car, Beat Hurni, fuhr zielstrebig Richtung… LadenBistro! Aha! Tolle „Fahrt ins Blaue“, liebe Claudia! Nein, natürlich fuhr er nicht zum LadenBistro, natürlich fuhr er vorbei, Richtung Berner Jura. Neue Spekulationen: Schoggi Fabrik Camille Bloch besichtigen mit anschliessender Degustation. Schon sahen wir uns abends 10 Kilogramm schwerer heimkommen. Aber auch das war nicht unser erstes Ziel. Adieu Schoggifabrik und Hallo Haus  Christofferus Renan.  Zuerst noch zeigten wir einem Bauern in Renan unseren schönen Bus. Das Navigationssystem wusste halt eine tolle Abkürzung, nur war die nicht reisebustauglich. Dafür zeigte unser Chauffeur sein Können, virtuos fuhr er mit dem Bus rückwärts. Ein fröhliches Klatschen ging natürlich durch den Bus!

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Der Empfang im Haus Christofferus war warm und herzlich. Wir begrüssten noch die letzten unserer heutigen Reisegruppe, Barbara, Gerda, Nicole und Markus. Stolz wurden wir von ihnen ins Gebäude geführt und wir durften uns stärken an Kaffee und Tee und an herrlichen, selbstgebackenen Kuchen. Zwei Damen begrüssten die muntere Gruppe vom LadenBistro und führten uns ein in die Geschichte des Haus Christofferus. Wir erfuhren, wieso denn im französisch sprechenden Renan eine deutschsprachige Werksiedlung geführt wird: das Haus Christofferus hat seine Gründung 1957 als Sonderschulheim in Thusis.  1972 zog die Heimgemeinschaft nach Renan. In den Jahren nach 1983 wurde das Haus in ein Heim für Jugendliche und Erwachsene umgewandelt. Näheres zu dieser Wohn- und Werkgemeinschaft ist auf der hauseigenen Website zu erfahren: http://www.haus-christofferus.ch/.

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Wir durften das ganze Haus besuchen, die Holzwerkstätte, im obersten Stockwerk beschnupperten wir die getrockneten Kräuter und fachsimpelten, worum es sich eventuell handeln könnte. Der Höhepunkt dieser Führung war die Webstube! Barbara und Nicole führten uns selbstsicher und gekonnt ihre Fähigkeiten am Webstuhl vor. Bravo! Danach plauderten wir noch ein wenig im herrlichen Garten und dann: Einsteigen, bitte, Platz nehmen und… zählen! Alle da? Alle da! 

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Weiter ging die Fahrt, wieder wussten wir nicht wohin. Wir durchquerten bequem und sicher den schönen Berner Jura bis ins Neuenburgische, nach Montézillon, das natürlich jetzt jedem von Ihnen ein Begriff ist. Nein? Aber dann nichts wie hin, ins Restaurant „l’Aubier“, das lohnt sich. Auch hier erwies sich die Zufahrt  zum Parkplatz mit diesem grossen Bus als tricky, oder war Beat Hurni auf den Geschmack von Applaus gekommen und stellte alles absichtlich etwas kompliziert an?

 img-3684.jpg Das Essen war fein und die Unterhaltungen angeregt und es wurde viel gelacht. Beim Desserts dann die nächste Überraschung: wir hatten zwei Geburtstagskinder mit dabei, Nicole und Jeanette, sie wurden geehrt mit einem kleinen Kuchen mit Wunderkerze, so serviert, wie wir das aus dem „Traumschiff“ kennen!  

Nach ein paar schönen Einkäufen hier und etwas Spezielles gekauft dort, ergriff Claudia bei der Weiterfahrt im Bus das Wort: „ca. 2 Stunden bis zum nächsten Halt…. Wer schlafen möchte, der soll das tun…“ Wir passierten die Vue des Alpes, nächste Einlage unseres sympathischen Chauffeurs: er fuhr nicht einfach durch, sondern umrundete den Parkplatz: „damit alle von Euch die Aussicht bewundern dürfen!“  Lassen Sie mich nachdenken, haben wir applaudiert?  Die gemütliche Fahrt durch den Jura ging weiter, Käthi entpuppte sich als profunde Kennerin der Gegend und machte uns auch auf den „Etang de la Gruère“ zwischen Saignelégier  und Les Reussilles aufmerksam. 

img-3753.jpg Danach ein kurzes Stück Autobahn, das uns zurück nach Biel führte. Wir passierten Biel und fuhren weiter bis… Dotzigen. Die alte Mühle Dotzingen, welche seit 1998 als Sozialprojekt „Arbeits- und Lebensgemeinschaft alte Mühle“ (http://www.muehle-dotzigen.ch/) geführt wird, war unser letzter Stopp. Auch hier wurden wir nicht minder herzlich begrüsst durch Herrn Christoph Hüsser und stolz und voller Freude führten uns die Bewohner Andres und Simon  gleich in den herrlichen, grosszügig angelegten Garten. Verschiedenstes Gemüse wird dort kultiviert, geerntet und in der Küche sofort verarbeitet oder für die Lagerung zubereitet.
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Für weitere, spannende Informationen versammelten wir uns dann sitzend im wunderschönen, geschichtsträchtigen Hof. Die alte Mühle von 1790 konnte dank dem Mühleverein fachmännisch restauriert werden und wieder gängig gemacht. Uns zu ehren wurde sie auch an diesem Mittwoch in Betrieb genommen. Mehr über sie erfuhren wir bei der anschliessenden Führung durch die Mühle. Ein Zvieri wurde uns offeriert, zum Beispiel selber gemachter Holundersirup, Früchte- und Nusskuchen, natürlich auch selber gemacht und alles schmeckte hervorragend.

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Viel zu schnell müssen wir wieder aufbrechen, der Abschied war herzlich, wir waren alle restlos zufrieden, teils auch etwas müde. Auf der Fahrt zum Bahnhof Biel waren nur glückliche Gesichter im Bus auszumachen.  Es war einer jener Tage, die wir alle gerne wiederholen würden und an die wir uns immer gerne zurück erinnern. Das LadenBistro-Team ist an diesem Ausflug wieder ein Stückchen näher zusammengerückt.

Liebe Gäste des LadenBistro, dank Euch, bezw. Euren Trinkgeldern, durften wir diesen Ausflug überhaupt machen und einen gemeinsamen Tag verbringen. Ihnen gebührt unser „Herzliches Dankeschön“!