Girlanden und Stoffbahnen

21.03.2016: Besuch in der Stiftung Horizonte, Sutz

Tamara arbeitet bei uns im LadenBistro, aber nicht nur. Ihre Hauptbeschäftigung hat sie in der Stiftung Horizonte. Dort fertigt sie insbesondere Girlanden an, in Filigranarbeit, wie wir noch zeigen werden und auch am Webstuhl ist sie sehr bewandert. Wir durften dokumentieren, wie viel Geduld Tamara täglich aufbringt und weshalb die Produkte aus Werkstätten wie der Stiftung Horizonte so wertvoll sind, wertvoll im doppelten Sinne des Wortes.

Im LadenBistro führen wir eine grosse Auswahl an diesen fragilen Girlanden und an Produkten aus dem handgewobenen Stoff, wie Küchentücher, Abwaschlappen, Kirschsteinkissen und Beutel mit Reissverschluss.

Zuerst dürfen wir Tamara zuschauen, wie sie eine Girlande fertig aufzieht:

036 zutaten b 1  
   
039 zutaten b 1  

 

Tamara kann nicht nur mit feinen Nähnadeln umgehen, nein, sie hantiert auch sehr geschickt mit der Zange:

 

Tamara entscheidet selber spontan, welches Material sie in welcher Reihenfolge auf die Girlande reiht, sie hat keine Anweisung. Somit macht sie jede Girlande zu einem Unikum.

 

Jetzt gehen wir zusammen in die Handweberei:

Tamara hat ihren eigenen Webstuhl, es steht noch ein anderer im Raum, an dem heute nicht gearbeitet wird. Der Webstuhl ist bespannt, die sogenannten "Kettfäden" sind in satten Farben. Das Tuch hat Tamara bereits zu weben begonnen gehabt. Jetzt setzt sie sich hin und schaut fachkundig, wo sie beim letzten Mal stehen geblieben ist. Sofort hat sie den Überblick, nimmt das Schiffchen in die Hand und webt konzentriert weiter.

 

Geduldig schiebt Tamara das Webschiffchen zwischen den Fäden durch und zieht mit dem Fuss die Pedale zum Betätigen der Schäfte, Reihe um Reihe.

Nach Tagen und Wochen ist der Stoff fertig und er wird abgewickelt und im hauseigenen Werkatelier weiterverarbeitet zu Küchentücher, Necessaires oder Etuis.

 

Diese fertigen Produkte sind bei uns im LadenBistro erhältlich.